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144 Seiten
Ein kluges, herausforderndes und visionäres Buch über die Rolle von Christen, die im Kunstsektor tätig sind. Steve Turner will Christen ermutigen, authentische Kunst zu schaffen, die ihre Auseinandersetzung mit der Welt in der sie leben widerspiegelt. Er vermittelt eine weite, visionäre Perspektive und zeigt anhand von konkreten zeitgenössischen Beispielen wie Künstler, die Christen sind, authentisch sein und wirken können.
MEHR ÜBER DAS BUCH
Kunst hat Kraft, die Gefühle, das Denken und die Weltsicht von Menschen zu beeinflussen. Aber Christen tun sich manchmal schwer mit Kunst. Sie beschränken die Rolle eines Künstlers, der Christ ist, häufig darauf, dass er „christliche Kunst“ zu produzieren habe. Sie meinen damit Kunst mit christlichen Themen, Motiven und Bildern, die sich an ein ohnehin schon gläubiges Publikum richtet. Turner bezeichnet christliche Werke, die nur einem missionarischen oder Glaubens stärkenden Zweck dienen, aber keine tiefe Auseinandersetzung widerspiegeln, schlicht und ergreifend als Propaganda-Kunst. Dadurch, dass sie zu eng mit dem Ziel, andere zu überzeugen verknüpft ist, verliert sie die Authentizität und Tiefe, die gute Kunst auszeichnet. Viele Christen, die Künstler sind, empfinden die Beschränkung auf „christliche Themen“ als Fesseln ihrer künstlerischen Kreativität und sehen sich in fortwährendem Konflikt zwischen zwei Welten: Der christlichen Welt auf der einen und der Welt der Kunst auf der anderen Seite.
Turners Buch beschreibt aus historischer Perspektive, wie sich dieser Dualismus entwickelt hat und wie Christen eine umfassende Perspektive für ihr Wirken als Künstler gewinnen können. Turner fordert die kunsttätigen Christen heraus, Werke zu schaffen, die nicht nur dem Anspruch des Evangelisierens und Dekorierens entsprechen, sondern als eigenständige Werke eine Verbindung zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt schaffen.
Er vermittelt eine Vision von Christen, die authentische Kunst schaffen und zeigt anhand von verschiedenen Beispielen zeitgenössischer Künstler der verschiedenen Bereiche von Malerei über Schriftstellerei, Tanz, Filmkunst, Theater und andere bis zur Musik, dass dies kein Wunschtraum bleiben muss, sondern dass es möglich ist, dass Christen etwas zur aktuellen Debatte in der Kunst beitragen können.
Imagine ist ein kluges, scharfsinniges und hilfreiches Buch, das sowohl für Künstler geeignet ist, die sich mit ihrer eigenen Rolle und Identität auseinandersetzen, als auch für Menschen, die mit ihnen zu tun haben und sie auf ihrem Weg unterstützen wollen.
Die Konferenzvorträge der Kunstkonferenz Kollaborativ06 (stattgefunden am 13./ 14.Oktober 2006), bei der auch Steve Turner einer der Sprecher war, sind im Internet verfügbar. Hier kann man sie sich anhören .
INHALTSANGABE
- Vorworte
- Einleitung
- Vision
- Kirche
- Welt
- Spaltung
- Bibel
- Geist
- Zeiten
- Zeugnis
- Leben
MEHR ÜBER DEN AUTOR
Steve Turner ist Journalist, Musikkritiker und Autor. Er lebt in London und schreibt regelmäßig für Zeitungen wie „The Mail on Sunday“ und „The Times“: Er hat verschiedene Bücher über Musiker wie die Beatles, Cliff Richard, Eric Clapton, U2 und andere, sowie mehrere Gedichtbände veröffentlicht.
WEITERE MATERIALIEN DES AUTORS
Englische Originalausgabe:
Imagine: A Vision for Christians and the Arts
A Hard Day's Write: The Stories Behind Every Beatles' Song 
A Hard Day's Write, Revised Edition: The Stories Behind Every Beatles' Song 
Amazing Grace: The Story of America's Most Beloved Song 
Trouble Man: The Life and Death of Marvin Gaye 
The Moon Has Got His Pants on: And Other Poems 
Cliff Richard: The Biography 
Dad, You're Not Funny and Other Poems 
I Was Only Asking: Poems About Life's Big Questions 
Hungry for Heaven: Rock 'N' Roll & the Search for Redemption 
In the Beginning: The Creation Story 
DIE STORY DES BUCHES
So etwas wie mit diesem Buch habe ich noch nie erlebt. Normalerweise bekommt man bei einem Buch erst Monate später vereinzelte Kommentare darüber, was dieses oder jenes Buch bei einzelnen Menschen ausgelöst hat. Bei Steve Turners Buch „Imagine“ war das anders. Schon in der Produktionsphase geschahen erstaunliche Dinge. Der Übersetzer entschied sich, motiviert durch das Buch, einen Krimi zu veröffentlichen. Eine Korrekturleserin erzählte, dass sie in ihrer Kindheit mit genau dem weltfernen „Christentum“, das Turner anprangert, konfrontiert war und wie wohltuend es für sie war, eine andere Perspektive zu gewinnen. Eine Zweitkorrektorin sagte, dass das Buch sie motiviert hat, darüber nachzudenken, wie sie selbst mehr kreativ tätig sein kann. Ich selber bin durch das Buch motiviert worden, Neuland zu betreten und werde in Zusammenarbeit mit einer Berliner Galerie zeitgleich mein erstes Buch über Kunst herausgeben: Eine Werkschau der Berliner Künstlerin Qiu Ping. In anderen Worten: Praktisch alle Menschen, die bislang mit dem Buch in Berührung kamen, wurden stark dadurch geprägt. Ich bin gespannt, wie sich das auf die anderen Leser auswirkt. Über Feedback würde ich mich freuen.
AUSZUG
Imagine: Vorwort, Einführung, Kap. 1: Die Vision (PDF, 92 kB) 
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